Obwohl auf dem Papier 10 Mann des erweiterten Kaders verletzungs- und
urlaubsbedingt fehlten, stellte der HSV im Derby gegen Gesserthausen eine
schlagkräftige Truppe, in der 7!! AH-Berechtigte in der Startformation standen.
Zu Beginn hatte man allerdings große Probleme in der Abstimmung und
überließ den Gästen die Spielkontrolle. So ließ man nach 25 Minuten einen Akteur
der Gäste von der Mittellinie bis kurz vor den Strafraum unbehelligt
vordringen, was dieser zu einem platzierten Schuss nutze, der unerreichbar im Winkel landete.
So langsam fand der HSV dann doch noch ins Spiel, und in der
40.Minute bot sich die Chance zum Ausgleich. Es gab Freistoß am rechten Ecke
des Sechzehners und Hans-Jörg Passow feuerte den Ball ins obere Tordreieck.
Es kam aber noch besser. Nur drei Zeigerumdrehungen später brachte Alfred Schreiegg die Gelb-schwarzen in Führung. So ging man mit einem 2:1 in die
Pause.
Wie erwartet geriet man dann in der zweiten Hälfte mehr und mehr unter
Druck, konnte aber dennoch einige brandgefährliche Konter setzen. So hatten
Hans-Jörg Passow per Kopf und Alfred Schreiegg durchaus die Chance, mit einem
weiterem Treffer den Gästen den Zahn zu ziehen.
Aber es kam anders. Als es
den Anschein hatte, daß man defensiv die Gäste durchaus kontrollieren könnte,
gelang diesen der Ausgleich in der 66. Minute. Und damit nicht genug. Acht
Minuten später bekam die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone und die
Gäste nahmen die Einladung an und erzielten das 2:3.
In der Schlussphase
spielte der HSV nach vorne und hätte durchaus noch den Punkt ergattern können,
der nicht unverdient gewesen wäre.
Im Vergleich zum Sonntag war eine deutliche Steigerung zu spüren. Auch wenn
es wieder eine Niederlage setzte, sollte man nicht die Geduld verlieren. |