Am Ende stand man wieder einmal mit leeren Händen da, doch über weite Strecken der Partie zeigte sich, daß sich der HSV taktisch und spielerisch gegenüber früheren Spielen weiterentwickelt hat. Die Gäste fanden gegen die gut gestaffelten Gelb-Schwarzen kaum ein Mittel und konnten sich keine klaren Chancen erspielen.
Der HSV hütete sich auch davor, ins offene Messer zu rennen, und so bot sich bis 8 Minuten vor der Pause ein sehr ausgeglichenes Bild. Dann aber verlor der HSV im Vorwärtsgang den Ball, und die Gäste kamen zu einem schnellen Konter. Diesen ließen sie sich nicht entgehen und
nutzten eiskalt ihre erste gute Chance zur Führung.
Doch der HSV kam mit Elan
aus der Kabine. Nach 57 Minuten war es dann soweit: Spielertrainer Hans-Jörg
Passow ging im Strafraum zu Boden und der Schiedsrichter zeigte auf den
ominösen Punkt. Peter Gerstner verwandelte den fälligen Strafstoß gewohnt sicher zum verdienten
Ausgleich.
Doch bereits drei Minuten später wurde man unsanft auf den Boden der
Realität zurück geholt. Nach einem zu kurzen Freistoß und einer ungewollten
Rückgabe per Querschläger, nahm Robert Dornberger den Ball auf, und der Schiedsrichter pfiff.
Verdutzt ließ sich der HSV-Keeper den Ball abnehmen und die Gäste führten
den fälligen Freistoß gedankenschnell aus. Nach einem Querpass musste der
Stürmer den Ball nur noch ins Tor schieben.
Bereits zwei Minuten später fiel
dann quasi die Entscheidung, als die Gäste auf 3:1 erhöhten. Und mit dem
dritten Treffer innerhalb von sieben Minuten war die Messe dann gelesen.
Nicht zu
vergessen ist die Tatsache, daß auch der HSV Chancen hatte zwischen diesen
Gegentreffern und auch hinterher, noch Tore zu erzielen, doch in der 98.(!)
Minute waren die Gäste noch einmal erfolgreich. Insgesamt ließ der
Schiedrichter nach diversen Verletzungen das Spiel in der zweiten Hälfte 55 Minuten
laufen.
Immer wieder an dieser Stelle das gleiche Fazit zu ziehen ist auf die
Dauer sehr ermüdend, darum verbleibt dieser Satz die einzige Zusammenfassung
des Geschehens. |