Der HSV schaffte es, den Schwung des Sieges gegen Langerringen auf den Platz zu transportieren. Bereits nach sieben Minuten bot sich zunächst Hans-Jörg Passow und dann Mathias Berger eine gute Einschusschance. Nach 12 Minute verhinderte die Latte bei einem gut angetragenen Kopfball von Marcus Bussek die Gästeführung. Die fiel dann in der 30. Minute: Matthias Berger hatte gefklankt und Christian Adelsperger holte sich elegant den Ball herunter, ließ einen Abwehspieler ins Leere laufen und schoß zum 0:1 ein.
Bis dahin war der HSV überzeugend und führte auch nicht unverdient. Die Gastgeber flochten nun jedoch versteckte Nicklichkeiten ins Geschehen ein, und der HSV verlor durch eine wahre Wechselorgie etwas den Faden. Dennoch konnte man die Führung in die Pause retten.
Direkt nach Wiederanpfiff geriet man dann schwer unter Druck, und als man den Ball nicht entscheidend klären konnte, nutzten dies die Gastgeber zum Ausgleich in der 50. Minute. Nur sechs Minuten später nahm sich die Defensive bei einem schnell ausgeführtem Freistoß eine meditative Auszeit und schon wieder schlug es ein. Und abermals fünf Minuten später war das Spiel vorentschieden, als die Gastgeber auf 3:1 erhöhten.
In der restlichen Spielzeit mühte sich der HSV,
kam aber dabei nur zu wenigen Chancen, während die Gastgeber noch Gelgenheit hatten, den Spielstand in die Höhe zu schrauben. In der Schlußminute gab es dann schließlich noch die Ampelkarte für Christian Adelsperger, der an der Seitenlinie dann kaum noch beruhigt werden konnte.
35 Minuten lang sahen die mitgereisten Fans wohl die beste HSV-Leistung der Saison. 15 Minuten nach der Pause war man nicht im Bilde und bekam die Quittung dafür. |