Im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn konnte der HSV den Schwung des Kantersieges der Vorwoche mitnehmen und hatte vom Start weg leichte Feldvorteile. In der ersten halben Stunde spielte sich jedoch vor beiden Toren nur recht wenig ab.
Als dann die Gastgeber etwas besser ins Spiel fanden, hatte man kurz vor der Pause einige bange Momente zu überstehen. In der 45. Minute jedoch setzte sich Matthias Berger am rechten Flügel durch, seine Heringabe wurde von Hans-Jörg Passow verlängert und am langen Pfosten tauchte Christian Adelsperger mutterseelenalleine auf und vollstreckte hoch ins kurze Eck. Mit diesem psychologisch sehr wichtigem 1:0 im Rücken ging es in die Kabine.
Auch nach Wiederanpfiff war der HSV Chef im Ring. Zwei gute Chancen wurden zunächst liegen gelassen, ehe Christian Adelsperger in der 54. Minute Hans-Jörg Passow lancierte, der das beruhigende 2:0 erzielte.
Als sich die Hausherren wenig später selbst per Ampelkarte dezimierten, standen die Zeichen auf Sieg. Der HSV leistete sich nun jedoch den Luxus etliche Großchancen ungenutzt zu lassen. Alutreffer von Hans-Jörg Passow und Christian Adelsperger sowie eine 1:1 Situation von Michael März seien hier als Beispiele angebracht. So kehrte bis zum Schlußpfiff nicht wirklich die souveräne Ruhe ein, die man sich gewünscht hätte.
Dennoch war es ein verdienter Sieg des HSV, der allerdings höher hätte ausfallen können. Aber endlich einmal hinten zu Null (nach dem 1:0 gegen Biberbach erst zum zweiten Mal diese Saison). |