Schon frühzeitig machte der HSV den Gästen klar, wer hier Chef im Ring ist. Die ersten sich bietenden Chancen blieben noch ungenutzt, doch nach einem Zuspiel von Lukas Wirth war es Christian Adelsperger, der mit einem feinen Heber den Torreigen eröffnete (32.Minute).
Fünf Minuten später stand dann Andreas Moritz nach einem quer gelegten Ball von Hans-Jörg Passow mutterseelenallein am 5-Meter- Raum der Gäste und ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen. Noch vor der Pause erhöhter Christian Adelsperger mit einem Schuß ins lange Eck auf 3:0 (40.Minute). So ging es mit einer hoch verdienten Führung in die Pause.
Hans-Jörg Passow schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag in der 55. und 56. Minute auf 5:0. Nun ließ es das Team etwas lockerer angehen und der Schlendrian kehrte ein. Die Gäste nutzten dies und konnten so auf 5:2 heran kommen. Diese Phase zeigte deutlich, dass es einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten bedarf, um siegreich den Platz zu verlassen. Ein Nachlassen wird prompt bestraft!
Doch der HSV fand wieder zurück in die Spur und schlug zurück. Für das 6:2 (81. Minute) war abermals Christian Adelsperger zuständig, der nach feinen Pass von Ali Akhtar den entnervten Torhüter umkurvte und locker einschob. Den Schlußpunkt setzte Hans-Jörg Passow, der einen an ihm selber begangnenen Foulelfmeter verwandelte (89.Minute).
7:2 lautete der Endstand, und der HSV hatte sich dieses Ergebnis mit einer (bis auf eine kurze Phase) begeisternden Leistung verdient. Die bis dahin nur 18 Mal bezwungene Defensive der Gäste hatte der Offensive des HSV nichts entgegen zu setzen. Das letzte Heimspiel des Jahres konnte sich absolut sehen lassen und machte den Fans Appetit auf 2012.
|