Schon nach wenigen Minuten konnte man erkennen, in welche Richtung das Spiel meistens laufen würde. Der HSV wurde von den Gästen tief in die eigene Hälfte gedrängt und konnte sich nur selten befreien. Immerhin stand die Defensive kompakt und ließ keine Chancen zu.
Nach einer halben Stunde hätte der HSV aber dann in Führung gehen können. Erst zeigte Hans-Jörg Passow seine Freistoßqualitäten, und nur eine Minute später scheierte er, als er den Keeper der Gäste überlupfen wollte.
Die Führung der Gäste nach 35 Minuten ist zumindest diskussionswürdig. Robert Dornberger wurde auf der Torlinie hart angegangen, doch der Schiedsrichter gab den Treffer. Die Schlußphase der ersten Halbzeit wurde etwas hitziger und so kam der Pausenpfiff zur rechten Zeit um die Gemüter zu beruhigen.
Nach Seitenwechsel verlief die Partie etwas ausgeglichener. Gessertshausen beschränkte sich darauf, das Ergebnis zu verwalten, und der HSV hatte lediglich durch Standards Aktionen vor dem Tor der Gäste.
In der 70.Minute holte Robert Dornberger einen durchgebrochenen Stürmer von den Beinen und der fällige Strafstoß brachte das 0:2. Der HSV gab aber nicht auf und Freistöße von Ali Akhtar und Hans-Jörg Passow hätten beinahe den Anschlußtreffer gebracht. Daß die Gäste drei Minuten vor dem Ende das 0:3 erzielten, fiel nicht mehr ins Gewicht.
Der HSV agierte dieses Mal glücklos und so setzte es letztendlich eine verdiente Derby-Niederlage.
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