Während die Gastgeber von Beginn an eine leichte optische Feldüberlegenheit hatten und HSV-Keeper Robert Dornberger bereits in den ersten Minuten zu einer Glanzparade zwangen, stand der HSV erst einmal stabil in der Ordnung. Nach vorne operierte man meist mit langen Steilpässen über die Abwehr in die Spitze. Diese wurden des öfterern vom Schiedsrichter zurück gepfiffen, der bei der nicht perfekten Abseitsfalle der Hausherren auch einige Male nicht auf Ballhöhe war und mit seinen Entscheidungen daneben lag.
Nichts zu deuteln gab es in der 26. Minute, als Andreas Moritz Ali Akhtar einsetzte und dieser den Ball am heraus stürmenden Torhüter der Hausherren vorbei zur Führung in die Maschen setzte. Leider währte die Freude darüber nicht allzu lange. Bereits acht Minuten später schlugen die Gastgeber zurück und glichen aus. Doch damit nicht genug. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause sah Robert Dornerberger beim 2:1 alles andere als glücklich aus.
Nach Seitenwechsel versuchte der HSV alles, um bei den klar favorisierten Gastgebern doch noch einen Punkt zu erführen, was diese dazu nötigte, ihre Defensivarbeit mit höchster Konzentration zu verrichten. Gerechterweise muss man aber sagen, daß der HSV seinerseits dem Aluminium danken muss, dass das Spiel nicht schon vorzeitig entschieden war.
Vielleicht wäre in der Schlußphase doch noch mehr drin gewesen, hätte der HSV doch in Überzahl agieren können, doch der Schiedsrichter ließ bei einer Tätlichkeit gegen Mario Weiß die nötige Courage vermissen und zeigte nur Gelb. So kam es wie es kommen musste. Drei Minuten vor dem Abpfiff sorgten die Hausherren mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung.
Der Sieg für Nordendorf war verdient, da die Hausherren mehr Zweikämpfe gewannen und vor allem in der Offensivbewegung mehr Durchschlagskraft hatten. |