Wie der FC Bayern, der zur Wiesnzeit unbesiegbar ist, so machte es heuer (nach vielen Jahren mal wieder..) der HSV, der während der Neusäßer Volksfestzeit keine Niederlage zuließ. Gegen den Tabellenvierten begann man sehr druckvoll. Nach wenigen Minuten verlegte der Schiedsrichter ein Handspiel der Hausherren nur direkt vor die Strafraugrenze und verweigerte dem HSV einen Elfmeter. Der fällige Freistoß brachte übringens nichts ein.
Anders bei den Hausherren, die sich nach einer Viertelstunde zum ersten Mal ansatzweise dem HSV-Gehäuse annäherten. Nach einem langen Ball in den Strafraum ging der Stüremer der Hausherren nach leichtem Körperkontakt mit Tobias Zimmermann zu Boden und dieses Mal gab es Strafstoß. Dieser wurde verwandelt und der HSV lag unglücklich zurück.
Doch bereits fünf Minuten später glückte der Ausgleich. Nach einem Moritz-Schuß war Hans-Jörg Passow da und verwandelte den Abpraller. Auch in der Folgezeit war der HSV aktiver und gefährlicher. Allein ein Treffer wollte vor der Pause nicht mehr fallen. Tobias Zimmermann traf fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff nur den Pfosten.
Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, während die Hausherren nun auch einige Male gefährlich vor Torhüter Dornberger auftauchten, blieben die klaren Chancen für den HSV allerdings nun auch erst mal aus.
Erst in der letzten Viertelstunde wären durchaus weitere Treffer für die gelb-schwarzen möglich gewesen. So musste das "Bayern-Gen" der Treffer in der letzten Minuten herhalten. Es war der beste Offensiv-Akteuer des HSV, der verdientemaßen für die Entscheidung sorgte. Spielertrainer Hans-Jörg Passow zwirbelte aus spitzem Winkel nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff einen Freistoß ins kurze Eck und bescherte dem HSV so den zweiten Auswärtssieg der Saison.
Alles in allem war es ein verdienter Sieg des HSV, der die Hausherren über weite Strecken der Partie im Griff hatte. |