Beim Derby in Gessertshausen wurde der HSV nach nur 28 Sekunden kalt erwischt. Nachdem das Mittelfeld nicht eng genug an den Männern stand, nutzte ein Gessertshauser die Situation aus und war mit einem Sonntagsschuß in den Winkel erfolgreich.
Fortan boten beide Mannschaften auf dem schwer bespielbaren Platz nur Stückwerk. Gessertshausen hatte zwar die gefährlicheren Aktionen, doch auch der HSV konnte einige Akzente in der Offensive setzen.
Da der HSV in der ersten Halbzeit vor allem in der Rückwärtsbewegung zu unclever war, konnte Gessertshausen in der 33. Minute auf 2:0 erhöhen. Kurz darauf hatte Hainhofen Pech, als ein Schuß von Ali Akhtar nur an den Pfosten klatschte.
Die Hausherren waren auch zu Beginn der zweiten Hälfte etwas dominanter, konnten aber aus zwei, drei Tormöglichkeiten kein weiters Kapital schlagen. Auf der anderen Seite kam vom HSV zu wenig, um sich zwingende Chancen zu erarbeiten.
Zu spät fiel der Anschlußtreffer durch einen Kopfball von Peter Gerstner nach einer Flanke von Ali Akhtar. Beinahe hätte es für ein Getafe-Erlebnis gereicht, doch nach einem Foul an der Strafraumgrenze gab es nicht den vielversprechenden Freistoß, sondern den Schlußpfiff.
Auch wenn der Gessertshauser Sieg nicht ganz unverdient war, hätte der HSV die Chance gehabt, den ersten Punktgewinn 2008 einzufahren. |