Dieses Mal gelang dem HSV in der Anfangsphase kein Treffer. Im Gegenteil - nach 13 Minuten schlossen die Gastgeber mit einem Kopfball nach einer Ecke erfolgreich ab. Bereits vier Minuten später erhöhten sie nach einem Mißverständis ind der HSV-Defensive auf 2:0.
Der HSV fand jedoch zurück ins Spiel, und als der Torhüter der Hausherren einen Freistoß von Martin Koziolek nicht festhalten konnte, war Andreas Moritz zur Stelle und spazierte mit dem Ball am Fuß über die Torlinie. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn noch vor der Pause erhöhte der SV Gessertshausen auf 4:1.
Mit hängenden Köpfen ging der HSV nach dieser ersten Hälfte in die Kabine und nicht wenige fürchteten ein kommendes Debakel. Es kam jedoch ganz anders. Der HSV kam schwungvoll aus der Kabine und eroberte sich mehr und mehr Spielanteile, während die Hausherren mehr und mehr die Ordnung verloren. Folgerichtig war es Mario Weiß, der eine Freistoßflanke zum 4:2 einnickte.
Doch auch die Gastgeber hatten Chancen, das Spiel endgültig zu entscheiden. So vergaben sie einen Elfmeter, den Bejamin Detter parierte und eine 1000prozentige bevor das Spiel noch einmal spannend wurde. Erst klatschte ein Freistoß von Martin Koziolek an die Unterkante der Latte, und kurz darauf hätte der engagierte Christoph Knöpfle einnetzen müssen. Es mußte jedoch ein an Mario Weiß verschuldeter Strafstoß, den Peter Gerstner verwandelte, herhalten, um auf 3:4 heranzukommen.
Der HSV kämpfte bis zum Schluß aufopferungsvoll, doch ein möglicher Punktgewinn als Belohnung für die Steigerung nach dem Wechsel wollte leider nicht mehr fallen. |