Wie schon am vergangenen Sonntag, kratzte Trainer Peter Morawa in letzter Minute ein Team zusammen, das aber von Beginn an diszipliniert und taktisch clever agierte. Die Aramäer machten zwar das Spiel, doch der HSV stand kompakt und fuhr gelegentlich Konter.
Als es nach einer viertel Stunde Freistoß für den HSV kurz vorm linken Sechzehnereck gab, zimmerte Martin Koziolek den Ball an Mauer und Torwart vorbei in den Winkel. Daraufhin rannten die äußerst hart einsteigenden, undisziplinierten Aramäer immer wieder kopflos an, wobei der HSV kämpferisch dagegen hielt und den Gästen den Schneid abkaufte.
Der HSV konnte für die zweite Halbzeit mit Mario Weiß und Jürgen Böhler noch zwei frische Stammkräfte ins Rennen werfen, und die Gäste schwächten sich selber durch ihr ständiges Reklamieren und Schimpfen mit einer Ampelkarte.
Der Druck der Aramäer ließ merklich nach, und der HSV kam zu richtig guten Konterchancen. Eine davon nutzte Hans-Jörg Passow, nachdem er einen Gegenspieler ins leere laufen ließ und den Ball im kurzen Eck zum 2:0 versenkte.
Noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen, doch Udo Dornberger und seine Defensive hielten mit Einsatz und ein wenig Glück den Kasten sauber. Auf der anderen Seite hätte der HSV das Ergebnis höher schrauben können. So gab es drei Minuten vor dem Abpfiff einen Glückstreffer für die Gäste, welcher aber den verdienten Sieg des HSV nicht mehr gefährden konnte.
Eine geschlossene, konzentrierte Mannschaftsleistung war heute der ausschlaggebende Punkt für den Einzug in die zweite Runde.
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