Der HSV hatte einiges gut zu machen nach der Pleite in Margertshausen, doch mit dem Aufstiegsaspiranten aus Bobingen stand eine schwere Aufgabe bevor.
So stand man von Beginn an gehörig unter Druck. Erst nach 20 Minuten konnte auch der HSV Akzente nach vorne setzen. 28 Minuten waren gespielt, als eine Michl-Flanke zu kurz abgewehrt wurde und Ali Akhtar trocken die HSV Führung erzielte.
Der Gast hatte sich vom Gegentor noch nicht erholt, da konnte der HSV nur drei Minuten später nachlegen. Benjamin Keller setzte sich gegen seinen Kontrahenten durch und knallte den Ball ansatzlos aus 20 Metern unter die Latte.
Der HSV brachte den Vorsprung gegen nun wütende Bobinger mit einer kompakten Defensivleistung in die Halbzeit. Nach dem Wechsel konzentrierte sich der Gastgeber auf das Verwalten des Ergebnisses und hatte in der 55.Minute Glück, als der Pfosten für den stark agierenden HSV-Goalie Benjamin Detter rettete.
Der HSV stand weiterhin diszipliniert und fuhr durchdachte Konter. Zunächst scheiterte Benjamin Keller per Lupfer am Torwart, dochh dann schloß Hans-Jörg Passow ein unwiderstehliches Solo zum 3:0 ab.
Nachdem die Gäste sich selbst dezimiert hatten, schien das Spiel gelaufen. Der HSV wurde jedoch zu nachlässig, was Bobingen mit dem Anschlußtreffer bestrafte. Das Nervenflattern verstärkte sich noch, als in der Schlußminute nach einem Gestochere im Sechzehner das 3:2 fiel, doch der Schiedsrichter erlöste den HSV kurz danach mit dem Schlußpfiff.
Durch diese überzeugende Mannschaftsleistung hat sich der HSV von dem Ausrutscher letzte Woche rehabilitiert. Nun gilt es, diese Einstellung für die kommenden Aufgaben zu konservieren.
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