In den ersten Minuten sah es so aus, als ob der HSV der gewohnte Anfangsoffensive der Hurlacher entgegenwirkte, indem man selbst die Initiative ergriff. Dann wurde Hurlach etwas stärker, und nachdem der HSV im Spielaufbau den Ball vertendelte, wurde dies prompt mit dem 0:1 bestraft.
Der HSV ließ sich nicht schocken, hielt das Tempo hoch und kam dabei zu guten Abschlüssen. Dabei sorgte vor allem der quirlige Thiemo Mair immer wieder für Unruhe in der Hurlacher Hintermannschaft. So ging man etwas unglücklich mit 0:1 in die Pause und konnte sich für den zweiten Durchgang durchaus noch etwas ausrechnen.
Diese Ambitionen wurden jedoch direkt nach Wiederanpfiff zerstört. Das Hainhofer Anspiel leitete Hans-Jörg Passow direkt in die Beine des Gegners. Hurlach nutzte diesen Fehlpass eiskalt aus und sorgte für die Vorentscheidung. Von da an war der HSV gezwungen zu reagieren, während die Gäste nun souverän den Ball laufen ließen.
Als nach einer guten Stunde das 0:3 fiel, war auch der letzte Wille gebrochen. Beide Mannschaften ließen es nun ruhiger angehen, und so blieb es beim letztendlich deutlichen Auswärtssieg des SV Hurlach.
Eine Halbzeit war der HSV mindestens gleichwertig, aufgrund der Hurlacher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht das 0:3 völlig in Ordnung. |