In der Anfangsphase war der HSV schläfrig und konnte es Benjamin Detter verdanken, daß es nach zehn Minuten nicht schon 0:2 stand. Nach einer viertel Stunde wurde das insgesamt sehr dürftige Spiel ausgeglichener, und man kam nun auch einige Male gefährlich vor das Tor der Gäste.
Dann jedoch bettelte der HSV um einen Gegentreffer, der auch prompt nach einem Eckball fiel. Den ersten Ball konnte Benjamin Detter noch parieren, war beim Nachschuß jedoch chancenlos.
Mit Beginn der zweiten Hälfte war der HSV präsenter, und Hans-Jörg Passow glich mit einem 30 Meter Freistoß in den Winkel aus. Fast wäre kurz darauf ein zweites Freistoßtor gelungen, doch der Gästekeeper brachte noch die Fingerspitzen an den Ball.
Der HSV schien das Geschehen nun zu kontrollieren, doch nach einem vermeintlichen Foul schaltete man ab, und schon gingen die Gäste erneut in Führung. Es dauerte aber nur drei Minuten, ehe Benjamin Keller einen Tobias Zimmermann-Freistoß ins lange Eck zum 2:2 verlängerte.
Nun stand das Spiel auf der Kippe, und beide Mannschaften hätten die Entscheidung herbeiführen können. Zunächst hatte Kaufering nur einen Lattentreffer, doch zwei Minuten vor dem Ende machte der HSV sein drittes Tor nach einer Standartsituation. Andreas Moritz köpfte eine Ecke wuchtig zum Last-Minute-Sieg in die Maschen.
Auch wenn spielerisch einiges im Argen lag, bewies der HSV Moral und konnte einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieg einfahren. |