Der Gast aus Langenneufnach spielte von Anfang an zielgerichtet auf das Hainhofer Tor. Und es dauerte nicht lange, da mußte Florian Zimmermann das erste Mal hinter sich greifen.
Als dann bereits in der 23. Minute das 0:2 fiel, schien das Spiel vorzeitig entschieden. Doch nun fing der HSV an, sich zu wehren. Man hatte noch vor dem Wechsel gute Chancen auf den Anschlußtreffer, aber wie schon in den vergangenen Partien kein Glück im Abschluß. Bestes Beispiel hierfür war ein Schuß von Harry Schmarda aus der Drehung, der nur ans Lattenkreuz knallte.
Die zweite Halbzeit verlief weitestgehend ausgeglichen, wobei es den Hainhofern noch an Spielverständis mangelte. Nach einer knappen Stunde zerstörte das 0:3 der Langenneufnacher die Hoffnung auf ein Comeback.
Dennoch gab der HSV das Spiel noch nicht auf und kämpfte weiter. Lohn dieser Bemühungen war das 1:3 durch einen Freistoßtreffer von Hans-Jörg Passow. Dieses Tor kam für eine Aufholjagd jedoch zu spät, und dem HSV lief die Zeit davon.
Kurz vor dem Abpfiff hätte der frei angespielte Benjamin Keller noch einmal verkürzen können, doch der Gästekeeper konnte parieren.
Der Sieg für Langenneufnach geht im Großen und Ganzen in Ordnung, wobei der HSV an der Durchschlagskraft seiner Offensive arbeiten muß. |