Das Kellerduell begann für den HSV äußerst unglücklich. Den ersten Eckball der Gäste wuchtete Trainer Christian Hartung unhaltbar in die eigenen Maschen. Kurz darauf gab es einen zweifelhaften Handelfmeter für den HSV, doch der ansonsten souveräne Peter Gerstner scheiterte am Gästekeeper. Zu allem Überfluß kam Langenneufnach mit seinem ersten Torschuß in der 17. Minute zum 0:2.
Der HSV schlug jedoch postwendend zurück. Einen Freistoß von Hans-Jörg Passow konnte der Gästekeeper nur abklatschen, und Stefan Golling staubte zum Anschlußtreffer ab. Nur zwei Minuten später leitete Alfred Schreiegg den Ball blitzgescheit weiter auf Benjamin Keller, der seinen Gegenspieler und dem Torwart keine Chance ließ und zum Ausgleich traf. Noch vor der Halbzeit hätte der HSV in Führung gehen können, doch Benjamin Keller brachte es fertig, den Ball aus vier Metern freistehend über das Tor zu nageln.
Kurz nach dem Wechsel schwappten die Emotionen über. Nachdem ein Langenneufnacher Angriff weiterlief, obwohl der Ball, wie vom Linienrichter angezeigt, im Seitenaus war, erkannte der Schiedsrichter den darauffolgenenden Treffer der Gäste nach Rücksprache mit dem Linienrichter richtigerweise nicht an. So kam es, daß ein langer Abschlag von Benjamin Detter durch Stefan Golling verlängert wurde und Goalgetter Benjamin Keller die Chance zum Führungstreffer nutzte.
In der Folgezeit ließ man keine weiteren Möglichkeiten durch die Gäste zu, mußte aber bis zur Schlußminute bangen, ehe Benjamin Keller mit seinem dritten Treffer nach tollem Zuspiel von Marcus Bussek die Partie endgültig entschied.
Trotz frühem Rückstand drehte der HSV die Partie und siegt absolut verdient.
Zahlen zum Spiel:
Torschüsse 14 : 9
Abseits 3 : 0
Fouls 10 : 14
Ecken 6 : 4 |