5 Siege in Folge - der HSV war gewarnt vorm formstarken SV Reinhartshausen. Dementsprechend gut eingestellt präsentierte man sich und kaufte den Gästen den Schneid ab.
Bereits in der Anfangsviertelstunde hatte der HSV mehrmals die Möglichkeit, die Führung zu erzielen. So kam es in der 17. Minute verdient zum 1:0. Nach einer Ecke köpfte Ali Akhtar den Ball ans Lattenkreuz, und Benjamin Keller war beim Rebound zur Stelle.
Der HSV ließ nicht nach und kam auch in der Folgezeit zu mehreren guten Torchancen. Kurz vor der Halbzeit konnte Hans-Jörg Passow durch einen Freistoß aus 18 Metern auf´s Torwarteck für die hochverdiente 2:0 Pausenführung sorgen.
Auch nach dem Wechsel kontrollierte der HSV das Geschehen ohne jedoch den Druck der ersten 45 Minuten aufrecht zu erhalten. Selbst in Unterzahl, nachdem Angelo Barletta nach einer unübersichtlichen Situation am Boden die Rote Karte sah, war der HSV mit seinen Vorstößen gefährlicher als der SV Reinhartshausen, der immer wieder mit seinen langen Bällen scheiterte.
Die Wende kam 25 Minuten vor dem Ende. Die große Chance auf die Vorentscheidung vergab Hans-Jörg Passow per Elfmeter. Reinhartshausen machte es besser und nutzte zwei harte Elfmeterentscheidungen bis zur 74. Minute zum Ausgleich.
Trotz dieses Rückschlages in Unterzahl gab sich der HSV nicht auf und ließ sich auf ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten ein. Sehr stark nach Abseits roch der Führungstreffer der Reinhartshauser in der 82. Minute.
Dem Schiedsrichter, der an diesem Tag nicht zu beneiden war, glitt das immer rabiater werdende Spiel nun komplett aus der Hand. Dies gipfelte in der 85. Minute mit einem Spielabbruch nach einer "Rudelbildung mit Jagdszenen", bei der beide Mannschaften noch einen Spieler durch einen Feldverweis verloren. Über die Wertung des Spiels wird nun das Sportgericht entscheiden. |