Es waren nur 25 Sekunden gespielt, als der HSV zum ersten Mal jubeln
konnte. Alfred Schreiegg zeigte sich hellwach und vollstreckte nach Zimmermann-Flanke zum 1:0. Bereits fünf
Minuten später war der Bilderbuchstart perfekt, als Benjamin Keller die
Führung auf 2:0 ausbaute, wiederum vorbereitet durch Tobias Zimmermann.Zwischendrin hatte man jedoch schon Glück gehabt,
als die Gäste den ersten ihrer drei Pfostentreffer in der ersten Hälfte
verbuchten.
Nach 17 Minuten aber war die Partie wieder offen. Der
Anschlusstreffer verursachte wachsende Unsicherheit in den Reihen der Gelb-Schwarzen und
der Schwung der furiosen Startminuten war dahin. Dennoch konnte man nach
einer Ecke von Martin Koziolek durch einen Kopfball von Marcus Bussek die Führung wieder auf zwei
Treffer ausbauen.
Dann jedoch fiel man in einen fatalen Tiefschlaf, und die
Gäste kamen erst durch einen Strafsatoß nach Mißverständnis der HSV-Abwehr
und dann unter freundlicher Beobachtung aller HSV-Spieler binnen zwei Minuten
zum 3:3.
Nach Wiederanpfiff rissen sich die Hausherren wieder mehr am
Riemen. Nicht ganz eine Stunde war gespielt, als Benjamin Keller nach Kombination mit Andreas Moritz und Hans-Jörg Passow abgezockt die
erneute Führung erzielte.
Obwohl man noch einige bange Momente überstehen
musste, sollte man den eigenen Kasten für die restliche Spielzeit sauber
halten. Hans-Jörg Passow wurde fünf Minuten vor dem Abpfiff von Alfred Schreiegg geschickt und konnte die endgültige
Entscheidung mit dem 5:3 herbei führen.
Auch wenn es ein durchaus verdienter Sieg war, ließ sich der HSV im
Hinblick auf das kommende Spiel noch einige Verbesserunsmöglichkeiten offen. |