Hainhofener SV : TSV Walkertshofen
1 : 2 (0 : 0)

Aufstellung HSV
Christian Hartung
Ali Akhtar
Jürgen Böhler
Tobias Zimmermann Angelo Barletta
Hans-Jörg Passow Peter Gerstner
Marcus Bussek Max Koch
Günther Uhrle
Thomas Nähr

Einwechslungen
70.min. Charles Omenlo für Günther Uhrle

78.min. Fred Sadadi für Angelo Barletta


Torfolge

62.min 0:1

74.min 1:1 Jürgen Böhler (Peter Gerstner)

77.min 1:2

Gelbe Karten

Günther Uhrle

Marcus Bussek

Angelo Barletta


Die gesamte erste Halbzeit über war das Spiel absolut ausgeglichen. Der HSV setzte die Taktik von Trainer Peter Morawa diszipliniert um und war spielerisch ebenbürtig. Torraumszenen gab es zwar wenige, doch jeweils ein Abseitstor auf beiden Seiten.

Auch nach dem Wechsel änderte sich zunächst nicht viel, ehe der Schiedsrichter ein knapp vor dem Sechzehner begangenes Foul im Strafraum sah und die Gäste den fälligen Elfmeter zum 0:1 verwandelten.

Nun wurde die Begegnung rüpelhafter und besonders die Gäste taten sich bei verbalen Gefechten mit Beleidigungen hervor. Der HSV tat sich zwar bei seinen Angriffsbemühungen gegen eine stabile Walkertshofer Defensive sehr schwer, kam aber eine gute viertel Stunde vor Schluß dennoch zum Ausgleich. Dabei konnte der Gästekeeper einen Schuß von Peter Gerstner nur abklatschen, und Jürgen Böhler staubte aus kurzer Distanz ab.

Wenig später zeigte sich erneut die Schwäche des HSV, Bälle in Bedrängnis zu kontrollieren, bzw. zu klären und so ging Walkertshofen in der 77. Minute mit 2:1 in Führung. In der Schlußphase warf der HSV noch einmal alles nach vorne und hätte drei Minuten vor dem Ende mit einem Elfmeter für die Bemühungen belohnt werden müssen, doch der Schiedsrichter verweigerte nach einem klaren Handspiel den Elfmeter.

Aufgrund der besseren Torchancen in der zweiten Halbzeit nahm der TSV Walkertshofen den Dreier nicht unverdient mit nach Hause, und dennoch waren es wiederum zwei seltsame Schiedsrichterentscheidungen, die den HSV mit leeren Händen dastehen ließen.

Reserven: HSV II - TSV Walkertshofen II 0:7

Die Reserve erlebte gegen die wohl stärkste Reserve der Liga ein Debakel, das auch in dieser Höhe in Ordnung geht.