Das Spiel in Klosterlechfeld begann mit leichten Feldvorteilen für den HSV. Folgerichtig fiel in der 15. Minute das 0:1. Dabei brachte Tobias Zimmermann einen Freistoß in den Strafraum und fand den freistehenden Benjamin Keller, der keine Mühe hatte, einzunetzen.
Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen, wobei der Klosterlechfelder Torwart einmal Glück hatte, als er knapp außerhalb des Sechzehners Benjamin Keller niederrannte und für diese Notbremse nur Gelb sah.
Nach dem Wechsel rannte Klosterlechfeld vehement an. Mehrmals brannte es gewaltig vor dem HSV-Gehäuse, wobei sich vor allem Benjamin Detter immer wieder auszeichnen konnte.
Die Nachlässigkeiten im Abschluß wurden in der 63. Minute bestraft, als der HSV seine erste Chance in der zweiten Halbzeit zum 0:2 nutzen konnte. Dabei setzte sich Hans-Jörg Passow über links gegen zwei Gegenspieler durch und legte quer auf Benjamin Keller, der nur noch einschieben brauchte.
Eine viertel Stunde vor dem Ende gab es die endgültige Entscheidung, wiederum durch Benjamin Keller, der von Alfred Schreiegg bedient wurde und dem Torwart mit einem satten Schuß ins rechte Eck keine Chance ließ. Nur eine Minute Später kassierte der HSV den einzigen Gegentreffer. Auf beiden Seiten gab es noch eine gute Gelegenheit, letztendlich blieb es aber beim Auswärtssieg für den HSV.
Der HSV zeigte mehr Cleverness im Abschluß und siegte daher trotz der Klosterlechfelder Drangperiode in der zweiten Halbzeit nicht unverdient.
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