Endlich wieder ein Spiel des HSV, dem man zusehen konnte. Spielerisch war man von Beginn an ebenbürtig, mußte aber an die Grenzen gehen, um das läuferische Defizit auszugleichen. So entstand ein temporeiches Spiel, das hin und her wogte.
Langenneufnach hatte zwar mehr Strafraumaktionen, aber mit etwas Glück in der Offensive hätte auch der HSV in Führung gehen können. So z.B. nach einem Foul an Benjamin Keller. Der Schiedsrichter verlegt den Tatort nur außerhalb des Sechzehners, und Martin Koziolek´s Freistoß strich nur knapp über die Latte. Auch Hans-Jörg Passow und Benjamin Keller hatten noch Möglichkeiten ein Tor zu erzielen, doch es blieb beim torlosen Remis zur Halbzeit.
Unglücklich geriet der HSV kurz nach Wiederanpfiff in Rückstand, nachdem sich ein Ball, der wohl eher als Flanke gedacht war, unhaltbar ins lange Eck senkte. Der HSV hatte nun eine kurze Schwächeperiode und kassierte prompt das 2:0, das der sonst sichere Rückhalt Benjamin Detter hätte verhindern können.
Kurze Zeit drohte der HSV erneut einzubrechen, zeigte dann aber Moral und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Es folgte die beste Phase, in der man sich gute Chancen erspielte um wieder heranzukommen. Aber vor allem Benjamin Keller hatte heute kein Glück im Abschluß.
Letztendlich blieb es beim 2:0, wobei der HSV in der letzten Minute mit viel Glück und Einsatz einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte.
Wieder keine Punkte, wieder kein Tor erzielt und dennoch eine Leistung auf der man aufbauen kann.
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