Äußerst ungeschickt begann der HSV sein Auswärtsspiel in Langenneufnach und ließ sich bereits nach 50 Sekunden zum 1:0 auskontern. Man zeigte jedoch Moral, und nur fünf Minuten später glich Hans-Jörg Passow nach feinem Querpass von Benjamin Keller per Flachschuß aus 22 Metern aus.
In der von beiden Mannschaften offen geführten Partie gingen die Hausherren in der 16.Minute erneut in Führung. Der HSV ließ in der Folgezeit viele gute Chancen ungenützt und kam erst kurz vor der Pause durch Benjamin Keller zum hochverdienten Ausgleich.
Wieder kam der HSV zu schlafmützig aus der Kabine und kassierte nach einer Reihe von Ballverlusten den dritten Rückstand in diesem Spiel. In der folgenden Druckphase hätte man wieder den Ausgleich erzielen müssen, doch stattdessen brach Langenneufnach in der 72.Minute den Willen des HSV durch das 4:2.
In der Schlußphase fehlte der Glaube an die eigene Stärke, und man hatte keine Möglichkeit mehr, das Blatt zu wenden.
In dieser insgesamt ausgeglichenen Partie behielt Langenneufnach glücklich die Oberhand. |