Die Anfangsviertelstunde gehörte klar dem HSV. Danach wurde das Spiel ausgeglichener, wobei das Chancenplus auf Hainhofer Seite war. Dennoch ging der Gastgeber nach einer knappen halben Stunde in Führung. Die größte Hainhofer Chance hatte Jan Wunderlich, der frei vor dem Tor vergab.
Nach dem Wechsel entwickelte sich das Freundschaftsspiel zu einer nickligen Auseinandersetzung, wobei der Schiedsrichter mit seinen seltsamen Entscheidungen zusätzlich für Unmut sorgte.
Der HSV bemühte sich um den Ausgleich, stattdessen kassierte man nach einem Mißverständnis zwischen Torhüter und Abwehr das 0:2. Direkt nach dem Tor kam es zur Rudelbildung, worauf man aufgrund des überforderten Schiedsrichters und der rohen Gangart des Gastgebers kurz daran dachte, das Feld zu verlassen.
Doch der HSV raffte sich auf und kam nach einer Ecke durch Jan Wunderlich zum Anschlußtreffer. Etwas Glück hatte man dann beim Ausgleich, indem ein Freistoß von Jürgen Böhler abgelenkt wurde und Karsten Länger abstauben konnte.
Noch einmal stimmte die Ordnung in der Hainhofer Hintermannschaft nicht, und die Gastgeber bestraften dies gnadenlos mit einem schönen Heber zum 3:2.
Der HSV kam in der Schlußphase gegen die sich auflösende Hochzoller Hintermannschaft zu weiteren guten Möglichkeiten. Jürgen Böhler setzte sich durch und überwand den Torwart im direkten Duell zum erneuten Ausgleich.
Am Ende wollten beide Mannschaften den Sieg. Doch während ein Hochzoller Stürmer die Nerven vor dem Tor verlor, rächte sich James Ebeh für die vielen Tritte während des Spieles und erzielte in der vorletzten Minute den glücklichen aber verdienten Siegtreffer. |